Die Netzspannung einer Baukreissäge
Baukreissägen werden vorwiegend elektrisch betrieben. Die kleineren Baukreissägen verfügen über einen Wechselstrommotor der mit 230 Volt betrieben wird. Die leistungsstarken Modelle verfügen über einen Drehstrommotor, der mit 400 Volt betrieben wird. Für den Betrieb der Geräte mit einem Drehstrommotor sind spezielle Drehstromanschlüsse notwendig.
Baukreissägen mit 230 Volt Anschluss
Baukreissägen mit einer Netzspannung von 230 Volt verfügen über eine Anschlussleistung von 1 kW bis 2 kW. Damit ist man in der Lage, Sägeblätter der mittleren Größe anzutreiben. Die Schnittleistung dieser Geräte ist natürlich viel geringer als bei der leistungsstärkeren Klasse. Diese Geräte findet man häufig unter der Bezeichnung Tischkreissäge. Für einfache Arbeiten auf dem Bau und beim Renovieren sind die Tischkreissägen völlig ausreichend.
Baukreissägen mit 400 Volt Anschluss
Wer jedoch überwiegend Massivholz bearbeiten möchte, der sollte zu einer Baukreissäge mit 400 Volt greifen. Baukreissägen mit einem 400 Volt Anschluss verfügen über eine Anschlussleistung von 2 kW bis über 5 kW. Sie sind für den Dauereinsatz an Baustellen geeignet. Voraussetzung für den Betrieb dieser Geräte ist natürlich ein sogenannter Drehstromanschluss. Drehstromsteckdosen unterscheiden sich deutlich von den normalen 230 Volt Steckdosen. Bei der Anschaffung einer Baukreissäge sollten Sie deshalb prüfen, ob Sie in Ihrer Werkstatt über eine Drehstromanschluss verfügen. Er kann allerdings auch nachträglich von einem Fachbetrieb eingerichtet werden.
Absicherung der Anschlüsse
Bei den meisten Baukreissägen ist angegeben, mit welchen Sicherungen die Stromanschlüsse abgesichert werden müssen, damit ein sicherer Betrieb der Geräte möglich ist.